Museumshafen

Wer in Hamburg auf Sightseeingtour ist, der kommt am Museumshafen nicht vorbei. Dieser wird durch eine private Trägerschaft, die sich die Erhaltung historischer Wasserfahrzeuge zum Ziel gemacht hat, betrieben und gilt als ältester deutscher Museumshafen. Er ist Liegeplatz für historische Boote und Traditionsschiffe, die allesamt noch funktionstüchtig sind.

Hamburger Museumshafen - Foto: hamburger.info

Hamburger Museumshafen - Foto: hamburger.info


Am nördlichen Ufer der Norderelbe gelegen, findet der Tourist im Hafen viele alte Arbeitsschiffe, die auf der Elbe fuhren. Dass diese heute noch erhalten und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht sind, ist dem privaten Verein zu verdanken. Als dominierendes Bauwerk auf der Hafenseite in Richtung des Stadtteiles Ottensen findet sich das Gebäude des Seniorenwohnstiftes, das aus dem ehemaligen Kühlhaus der Hafenanlage entstanden ist. Wer den Weg in Richtung Othmarschen weiter geht der kommt an typischen Häusern der Lotsen und Fischer vorbei. Auf der Südseite des Hafens erhält der Besucher einen Eindruck vom geschäftigen Leben und Treiben eines modernen Hafens, hier ist reger Umschlagplatz für die Container, die in aller Herren Länder verschickt werden.

Freier Zutritt zum Museumshafen

Wer mit der Fähre kommt, der hat über die Brücke und den Anleger freien Zutritt zum Museumshafen. Gerne können auf den alten Schiffen Besichtigungstouren oder Gästefahrten unternommen werden. Wer ein bestimmtes Boot in Augenschein nehmen möchte, der sollte sich rechtzeitig erkundigen, ob es auch gerade vor Anker liegt, da aufgrund von Reparatur- oder Instandhaltungsarbeiten nicht immer alle gleichzeitig im Museumshafen vor Anker sind. Dies betrifft auch die kalte Jahreszeit, wo vor allem die kleineren historischen Boote an Land gebracht werden bzw. der Eisbrecher Stettin in die HafenCity verlegt werden. Weitere Informationen zum Hafen und den Schiffen gibt es hier: www.museumshafen-oevelgoenne.de

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